Wasserversorgung Dietlikon: Wasserversorgung Dietlikon

Messwerte 2024 für Wasserversorgung Dietlikon

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Die aufgeführten Daten wurden vom Wasserversorger eingepflegt und nicht überprüft. Der SVGW übernimmt keine Gewähr für die hier publizierten Messwerte. Kontaktieren Sie bei Fragen oder Unstimmigkeiten direkt Ihre Wasserversorgung. Die entsprechenden Kontaktinformationen finden Sie im Reiter "Kontakt".

Allgemeine Beurteilung

Messwerte 2024 für die Wasserversorgung Dietlikon

 Allgemeine Beurteilung

 Die Trinkwasserüberwachung zeigte, dass der Höchstwert von Chlorothalonil-Metaboliten zeitweise überschritten wurde. Alle anderen Werte entsprachen der Lebensmittelgesetzgebung.

  • Das Trinkwasser im Kanton Zürich ist sicher und kann trotz der gemessenen Rückstandskonzentration bedenkenlos getrunken werden.
  • Mit dem Verbot des Verkaufs und der Anwendung von Chlorothalonil ab dem 01.01.2020 erfolgt kein weiterer Eintrag dieser Abbauprodukte in die Trinkwasserressourcen mehr.
  • Bis die Konzentration der Chlorothalonil-Metaboliten in den betroffenen Ressourcen markant abgesunken ist, wird es mehrere Jahre dauern.

Es werden Massnahmen eingeleitet, um den Höchstwert einzuhalten.

Kommunale Information zu Chlorothalonil

 Maßnahmen wirken – Wir wollen reines Wasser einschenken

 Die Rechtssicherheit bezüglich des Höchstwerts für Chlorothalonil-Abbauprodukte im Trinkwasser ist wiederhergestellt. Das Bundesverwaltungsgericht weist eine Beschwerde gegen das BLV ab. Damit haben die Trinkwasserversorger die klare Vorgabe, dass Chlorothalonil-Abbauprodukte im Trinkwasser 0,1 Mikrogramm pro Liter nicht überschreiten dürfen. Das BLV hat die Weisung an die Kantone entsprechend aktualisiert. Die gute Nachricht: Das Kantonale Labor Zürich hält fest, dass das Trinkwasser bei uns «bedenkenlos konsumiert» werden kann.

Als Gemeindewerk Dietlikon sehen wir es als Aufgabe, unseren Wasserbezügerinnen und Wasserbezüger reines Wasser einzuschenken. Deshalb möchten wir in Absprache mit unserer Gruppenwasserversorgung Lattenbuck weiterhin transparent über die Situation in unseren Gemeinden informieren.

Abbauprodukte des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil sind im Grundwasser des Schweizer Mittellandes dort nachweisbar, wo intensiv Landwirtschaft betrieben wird. Ende 2019 setzte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) den Höchstwert im Trinkwasser aufgrund des Verbots von Chlorothalonil für alle Abbauprodukte gleich.

Der Höchstwert für relevante Abbauprodukte wurde bei 10 Millionstel-Teilen eines Grammes (0,1 μg) pro Liter Wasser festgelegt. Seither ist die Konzentration von Chlorothalonil-Metaboliten in unserem Trinkwasser teilweise zu hoch.

Bei der Festlegung der Höchstwerte handelt es sich um eine Vorsorgemassnahme. Die Hersteller können nicht beweisen, dass gewisse Abbauprodukte völlig unbedenklich sind. Gleichzeitig fehlen aber auch Studien, die nachweisen, dass die Chlorothalonil-Abbauprodukte in diesen Konzentrationen krebserregend sind. Aus diesem Grund wies das Bundesverwaltungsgericht Ende August 2020 das BLV an, entsprechende Inhalte bezüglich der Relevanz von Chlorothalonil vorübergehend von seiner Website zu entfernen.

Aufgrund der aktualisierten Weisung des BLV haben wir als Wasserversorger mit verschiedenen Messungen uns ein Bild über die lokale Situation verschafft. Diese Überschreitungen sind allerdings nicht gleichzusetzen mit einer akuten Gesundheitsgefährdung beim Genuss des Lebenselixiers.

Je nach Mischverhältnis, Entnahmeort und Nähe zu einem mehr oder weniger belasteten Pumpwerk der Gruppenwasserversorgung fällt das Messergebnis in unseren Gemeinden unterschiedlich aus; ferner zeigen die Resultate nur eine Momentaufnahme. Messungen ergaben in der Gemeinde Dietlikon einen Wert von 0,28 μg/L. Ein Stoff, der wie Chlorothalonil rund 50 Jahre in der Landwirtschaft im Einsatz war, verschwindet nicht von heute auf morgen. Aber mit dem landesweiten Chlorothalonil-Verbot, das seit dem 1. Januar 2020 gilt, wurde zumindest der weitere Eintrag ins Grundwasser unterbunden. Unser Wasserlieferant, die Gruppenwasserversorgung Lattenbuck (GWL), traf bereits Ende August 2019 Sofortmassnahmen zur Senkung der Trinkwasserbelastung.

  • Ausserbetriebnahme oder Reduktion der Förderleistung von Grundwasserpumpwerken
  • Verdünnung der Konzentration durch Zuführung von unbelastetem Grundwasser (Fremdbezug) ins Wassernetz

Unsere Gruppenwasserversorgung ist bestrebt, die Belastungen mit den erwähnten Massnahmen in den Verbandsgemeinden tief zu halten, zu überwachen und weiter zu optimieren. Unsere Werke nehmen die Trinkwasserbelastung sehr ernst.

Das sind wir unseren Wasserbezügern schuldig.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen.

Falls Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

08.2025 / Gemeindewerke Dietlikon

Trinkwasser-Map: https://www.zh.ch/de/gesundheit/lebensmittel-gebrauchsgegenstaende/lebensmittel/trinkwasser.html#-2045273248



Einzugsgebiet

-

PLZ-Gebiet

8305

Mikrobiologische Messwerte

Messungen Minimal Maximal Durchschnitt Median
Aerobe mesophile Keime 20 0 KBE/ml 57 KBE/ml 14.8 KBE/ml 0 KBE/ml
Enterokokken 20 0 KBE/100ml 0 KBE/100ml 0 KBE/100ml 0 KBE/100ml
E.coli 20 0 KBE/100ml 0 KBE/100ml 0 KBE/100ml 0 KBE/100ml

Chemische Messwerte

Messungen Minimal Maximal Durchschnitt Median
Gesamthärte 13 27 °fH 35.8 °fH 31.5 °fH 0 °fH
Kalzium 13 77.1 mg/l 256 mg/l 161.8 mg/l 0 mg/l
Magnesium 13 18.1 mg/l 22 mg/l 20.05 mg/l 0 mg/l
Nitrat 13 6.6 mg/l 23 mg/l 12.56 mg/l 0 mg/l

Herkunft und Aufbereitung des Wassers

  • Bemerkungen zum Quellwasser

    Keine Bemerkung

  • Bemerkungen zum Grundwasser

    Keine Bemerkung

  • Bemerkungen zum Seewasser

    Keine Bemerkung

  • Bemerkung zum zugekauften Wasser

    Keine Bemerkung

Wasserversorgung Dietlikon: Alle Versorgungsgebiete

Der Wasserversorger "Wasserversorgung Dietlikon" versorgt die folgenden Gebiete mit Wasser:

Wasserversorgung Dietlikon
PLZ: 8305
PLZ Gesamthärte
Wasserversorgung Dietlikon 8305 31.5 °fH Messwerte

Die Desinfektion ist das häufigste Aufbereitungsverfahren in der Wasserversorgung. Sie gewährleistet die Hygiene des Trinkwassers. Die Desinfektion hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, die über das Trinkwasser übertragen werden. Dazu müssen Krankheitserreger (Mikroorganismen: Protozooen, Bakterien, Viren) abgetötet werden. Das geschieht durch ultraviolette (UV-) Strahlung oder chemische Oxidationsmittel. In der Praxis der Schweizer Wasserversorgungen ist der Einsatz von chemischen Oxidationsmitteln wie O3 (Ozon), ClO2 (Chlordioxid) weit verbreitet. In kleinen Wasserversorgungen wird oft eine Behandlung mit UV eingesetzt.

Die Desinfektion ist das häufigste Aufbereitungsverfahren in der Wasserversorgung. Sie gewährleistet die Hygiene des Trinkwassers. Die Desinfektion hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, die über das Trinkwasser übertragen werden. Dazu müssen Krankheitserreger (Mikroorganismen: Protozooen, Bakterien, Viren) abgetötet werden.

Das geschieht durch ultraviolette (UV-) Strahlung oder chemische Oxidationsmittel. In der Praxis der Schweizer Wasserversorgungen ist der Einsatz von chemischen Oxidationsmitteln wie O3 (Ozon) oder auch ClO2 (Chlordioxid) weit verbreitet. In kleinen Wasserversorgungen wird hingegen oft eine Behandlung mit UV eingesetzt.

Die Desinfektion ist das häufigste Aufbereitungsverfahren in der Wasserversorgung. Sie gewährleistet die Hygiene des Trinkwassers. Die Desinfektion hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, die über das Trinkwasser übertragen werden. Dazu müssen Krankheitserreger (Mikroorganismen: Protozooen, Bakterien, Viren) abgetötet werden.

Das geschieht durch ultraviolette (UV-) Strahlung oder chemische Oxidationsmittel. In der Praxis der Schweizer Wasserversorgungen ist der Einsatz von chemischen Oxidationsmitteln wie O3 (Ozon) oder auch ClO2 (Chlordioxid) weit verbreitet. In kleinen Wasserversorgungen wird hingegen oft eine Behandlung mit UV eingesetzt.

Die Schnellfiltration hat die Aufgabe, Partikel aus dem Wasser abzutrennen indem das Wasser eine Quarzsandschicht durchfliesst. Die Fliessgeschwindigkeit ist mit mehreren Metern pro Stunde wesentlich schneller als bei den Langsamfiltern. Schnellfilter gibt es mit offenen Becken oder mit geschlossenen Kesseln. Bei der Reinigung werden sie mit Wasser und/oder Luft rückgespült.

Die Langsamfiltration ist ein Reinigungsverfahren, das sowohl partikuläre Stoffe und mikrobielle Keime als auch biologisch abbaubare Stoffe zurückhält. Das Reinigungsprinzip ist der natürlichen Reinigung im Boden nachempfunden. Langsamsandfilter werden mit feinerem Quarzsand als die Schnellfilter aufgebaut - dadurch ist die Durchflussgeschwindigkeit viel langsamer und der Platzbedarf entsprechend gross. Langsamsandfilter können bereits hygienisch einwandfreies und feststofffreies Wasser liefern.

Ultrafiltrations-Membranen können Wasser so fein filtern, das es am Ende praktisch feststofffrei ist. Bakterien, Parasiten und Viren werden nicht abgetötet, sondern vollständig vom Trinkwasser getrennt. Es wird als umweltfreundlichen Reinigung angesehen, die fast ganz ohne Einsatz von Chemikalien auskommt. Die eingesetzten Membranen sind feinste Filter und wirken wie Siebe, durch die das Wasser gepresst wird. Alle Inhaltsstoffe, die größer sind als die mikroskopisch kleinen Poren, werden zurückbehalten und ausgeschieden. Man unterscheidet zwischen Mikro-, Ultra- und Nanofiltration.

Mit der Aktivkohlefiltration werden gelöste, organische Verbindungen aus dem Wasser abgetrennt, indem diese an der Oberfläche der Aktivkohle adsorbiert werden. Aktivkohle oder aktivierte Kohle wird hergestellt, indem z.B. Anthrazit oder Holzkohle bei hoher Temperatur mit Wasserdampf behandelt wird. Dadurch entstehen mikroskopischen Poren mit einer grossen inneren Oberfläche. Daran können nun organische Stoffe (wie zum Beispiel Pflanzenschutzmittel u.a. mehr) anlagern können. Somit können diese Stoffe zusammen mit der Aktivkohle aus dem Wasser entfernt werden.

Flusswasser ist in der Regel starken Qualitätsschwankungen unterworfen. Wird aus Flusswasser Trinkwasser hergestellt, wird es auf durch einen natürlichen Boden versickert und anschliessend aus Grundwasserbrunnen gewonnen. Grundwasseranreicherung speichert Wasser im Untergrund und reinigt es auf natürliche Weise.

Die Flockung ist ein Prozess, der die Abtrennung von feinsten Partikeln aus dem Rohwasser unterstützt. Dieser Prozess wird vor allem bei der Oberflächenwasseraufbereitung eingesetzt. Viele der sehr kleinen Feststoffe können nicht durch Sedimentation aus den Rohwasser abgetrennt werden. Durch die Beigabe bestimmter Hilfsstoffe können sich die kleinen Feststoffe zu grösseren Aggregaten und Flocken zusammenballen und aus dem Wasser abgetrennt werden.

Als sogen. Netzschutz kann dem Wasser noch Chlordioxid als Desinfektionsmittel zugegeben werden. Geringe Restkonzentrationen von organischen Stoffen dienen Bakterien als Nährstoffe und können dazu führen, dass das Wasser im Netz von verkeimt wird.

Im sauerstoffarmen oder sauerstofffreien Grundwasser kann Eisen- und Mangan-Oxid, das sich im Grundwasserleiter befindet, durch biologische Prozesse zu zweiwertigem Fe2+ und Mn2+ reduziert werden. Kommt das Wasser wieder mit Sauerstoff in Kontakt, bildet sich schwerlösliches Eisen-III-oxid, welches das Trinkwasser gelblich verfärbt. Bei der Enteisenung und Entmanganisierung des Wassers wird das Wasser mit Sauerstoff belüftet, die sich bildenden Niederschläge anschliessend durch Zugabe von Flockungsmitteln geflockt. Die Flocken können anschliessend in einem Schnellsandfilter, der mit Vorteil als mehrschichtiger Raumfilter gestaltet ist, abgetrennt werden.

Enthält ein Wasser in Bezug auf das Gleichgewicht zwischen Kalk CaCO3 und Kohlensäure (Kohlendioxid, CO2) einen Überschuss an Säure (d.h. im Kontakt mit CaCO3 würde das Wasser noch Kalk auflösen können), so hat das Wasser die Tendenz, in Verteilleitungen aggressiv oder korrosiv zu sein. Die Entsäuerung geschieht zum Beispiel mit Zugabe von Hydroxiden sowie Soda.