Wasserversorgung Rottenschwil: Rottenschwil

Messwerte 2025 für Rottenschwil

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Die aufgeführten Daten wurden vom Wasserversorger eingepflegt und nicht überprüft. Der SVGW übernimmt keine Gewähr für die hier publizierten Messwerte. Kontaktieren Sie bei Fragen oder Unstimmigkeiten direkt Ihre Wasserversorgung. Die entsprechenden Kontaktinformationen finden Sie im Reiter "Kontakt".

Allgemeine Beurteilung

Das Departement Gesundheit und Soziales, Amt für Verbraucherschutz, Lebensmittelkontrolle, hat das Trinkwasser der periodischen Eigenkontrolle vom 15. Oktober 2025 untersucht. Die Wasserproben entsprechen den gesetzlichen Anforderungen und wurden als hygienisch einwandfrei beurteilt.

Die Wasserversorgung der Gemeinde Rottenschwil bezieht ihr Trinkwasser vollständig aus Grundwasserquellen. Aufgrund der hohen natürlichen Wasserqualität ist eine zusätzliche Aufbereitung, wie etwa mittels UV-Desinfektion, nicht erforderlich. Das Grundwasserpumpwerk Rütimatten, aus dem das Trinkwasser stammt, ist von Schutzzonen umgeben, um die Reinheit und Sicherheit des Wassers zu gewährleisten.

Die Qualität des Trinkwassers wird regelmässig überwacht, um sicherzustellen, dass es den hohen Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung entspricht. Zweimal jährlich erfolgt eine mikrobiologische Untersuchung, und einmal im Jahr wird die chemische Zusammensetzung überprüft. Alle entnommenen Proben erfüllten die mikrobiologischen Anforderungen.

Das Trinkwasser in Rottenschwil weist eine Gesamthärte von 33,5 französischen Härtegraden (fH) auf und wird als hart eingestuft. Der Nitratgehalt beträgt 28 mg/l, was leicht über dem Qualitätsziel von 25 mg/l liegt, jedoch unter dem zulässigen Toleranzwert von 40 mg/l.

Im Rahmen der chemischen Untersuchung wurden auch Rückstände von Chlorothalonil, einem Pflanzenschutzmittel, überprüft. Es wurde festgestellt, dass die zulässigen Höchstwerte für Chlorothalonil-Metaboliten, konkret die Stoffe R417888 mit 0,16 µg/l und R471811 mit 1,6 µg/l, vereinzelt überschritten wurden. Der zulässige Höchstwert für Pflanzenschutzmittel und deren Abbauprodukte im Trinkwasser liegt bei 0,1 Mikrogramm pro Liter (µg/l). Dieser Höchstwert ist vorsorglich festgelegt und der Konsum von Trinkwasser mit einer Überschreitung dieses Wertes stellt keine unmittelbare Gesundheitsgefahr dar. Die Überschreitungen liegen weit unterhalb von Konzentrationen, die gesundheitsschädlich wären. Der Gemeinderat prüft derzeit alternative Wasserbezugsorte, um die Trinkwasserversorgung und -qualität langfristig sicherzustellen.

Für weitergehende Fragen oder Auskünfte steht Ihnen die Gemeindeverwaltung Rottenschwil gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch unter der Nummer 056 649 93 49 oder per E-Mail an gemeindeschreiber@rottenschwil.ch.

Einzugsgebiet

Rottenschwil

PLZ-Gebiet

8919

Mikrobiologische Messwerte

Messungen Minimal Maximal Durchschnitt Median

Chemische Messwerte

Messungen Minimal Maximal Durchschnitt Median
Gesamthärte 2 33.1 °fH 33.5 °fH 33.3 °fH 33.3 °fH
Kalzium 1 97 mg/l 97 mg/l 97 mg/l 97 mg/l
Magnesium 1 21.8 mg/l 21.8 mg/l 21.8 mg/l 21.8 mg/l
Nitrat 2 28 mg/l 29 mg/l 28.5 mg/l 28.5 mg/l

Herkunft und Aufbereitung des Wassers

  • Bemerkungen zum Quellwasser

    Keine Bemerkung

  • Bemerkungen zum Grundwasser

    Keine Bemerkung

  • Bemerkungen zum Seewasser

    Keine Bemerkung

  • Bemerkung zum zugekauften Wasser

    Während einer Bauphase in der Umgebung des Grundwasserpumpwerks musste dieses ausser Betrieb genommen werden und das Wasser von der WV Unterlunkhofen bezogen werden.

Wasserversorgung Rottenschwil: Alle Versorgungsgebiete

Der Wasserversorger "Wasserversorgung Rottenschwil" versorgt die folgenden Gebiete mit Wasser:

Rottenschwil
PLZ: 8919
PLZ Gesamthärte
Rottenschwil 8919 33.3 °fH Messwerte

Die Desinfektion ist das häufigste Aufbereitungsverfahren in der Wasserversorgung. Sie gewährleistet die Hygiene des Trinkwassers. Die Desinfektion hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, die über das Trinkwasser übertragen werden. Dazu müssen Krankheitserreger (Mikroorganismen: Protozooen, Bakterien, Viren) abgetötet werden. Das geschieht durch ultraviolette (UV-) Strahlung oder chemische Oxidationsmittel. In der Praxis der Schweizer Wasserversorgungen ist der Einsatz von chemischen Oxidationsmitteln wie O3 (Ozon), ClO2 (Chlordioxid) weit verbreitet. In kleinen Wasserversorgungen wird oft eine Behandlung mit UV eingesetzt.

Die Desinfektion ist das häufigste Aufbereitungsverfahren in der Wasserversorgung. Sie gewährleistet die Hygiene des Trinkwassers. Die Desinfektion hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, die über das Trinkwasser übertragen werden. Dazu müssen Krankheitserreger (Mikroorganismen: Protozooen, Bakterien, Viren) abgetötet werden.

Das geschieht durch ultraviolette (UV-) Strahlung oder chemische Oxidationsmittel. In der Praxis der Schweizer Wasserversorgungen ist der Einsatz von chemischen Oxidationsmitteln wie O3 (Ozon) oder auch ClO2 (Chlordioxid) weit verbreitet. In kleinen Wasserversorgungen wird hingegen oft eine Behandlung mit UV eingesetzt.

Die Desinfektion ist das häufigste Aufbereitungsverfahren in der Wasserversorgung. Sie gewährleistet die Hygiene des Trinkwassers. Die Desinfektion hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, die über das Trinkwasser übertragen werden. Dazu müssen Krankheitserreger (Mikroorganismen: Protozooen, Bakterien, Viren) abgetötet werden.

Das geschieht durch ultraviolette (UV-) Strahlung oder chemische Oxidationsmittel. In der Praxis der Schweizer Wasserversorgungen ist der Einsatz von chemischen Oxidationsmitteln wie O3 (Ozon) oder auch ClO2 (Chlordioxid) weit verbreitet. In kleinen Wasserversorgungen wird hingegen oft eine Behandlung mit UV eingesetzt.

Die Schnellfiltration hat die Aufgabe, Partikel aus dem Wasser abzutrennen indem das Wasser eine Quarzsandschicht durchfliesst. Die Fliessgeschwindigkeit ist mit mehreren Metern pro Stunde wesentlich schneller als bei den Langsamfiltern. Schnellfilter gibt es mit offenen Becken oder mit geschlossenen Kesseln. Bei der Reinigung werden sie mit Wasser und/oder Luft rückgespült.

Die Langsamfiltration ist ein Reinigungsverfahren, das sowohl partikuläre Stoffe und mikrobielle Keime als auch biologisch abbaubare Stoffe zurückhält. Das Reinigungsprinzip ist der natürlichen Reinigung im Boden nachempfunden. Langsamsandfilter werden mit feinerem Quarzsand als die Schnellfilter aufgebaut - dadurch ist die Durchflussgeschwindigkeit viel langsamer und der Platzbedarf entsprechend gross. Langsamsandfilter können bereits hygienisch einwandfreies und feststofffreies Wasser liefern.

Ultrafiltrations-Membranen können Wasser so fein filtern, das es am Ende praktisch feststofffrei ist. Bakterien, Parasiten und Viren werden nicht abgetötet, sondern vollständig vom Trinkwasser getrennt. Es wird als umweltfreundlichen Reinigung angesehen, die fast ganz ohne Einsatz von Chemikalien auskommt. Die eingesetzten Membranen sind feinste Filter und wirken wie Siebe, durch die das Wasser gepresst wird. Alle Inhaltsstoffe, die größer sind als die mikroskopisch kleinen Poren, werden zurückbehalten und ausgeschieden. Man unterscheidet zwischen Mikro-, Ultra- und Nanofiltration.

Mit der Aktivkohlefiltration werden gelöste, organische Verbindungen aus dem Wasser abgetrennt, indem diese an der Oberfläche der Aktivkohle adsorbiert werden. Aktivkohle oder aktivierte Kohle wird hergestellt, indem z.B. Anthrazit oder Holzkohle bei hoher Temperatur mit Wasserdampf behandelt wird. Dadurch entstehen mikroskopischen Poren mit einer grossen inneren Oberfläche. Daran können nun organische Stoffe (wie zum Beispiel Pflanzenschutzmittel u.a. mehr) anlagern können. Somit können diese Stoffe zusammen mit der Aktivkohle aus dem Wasser entfernt werden.

Flusswasser ist in der Regel starken Qualitätsschwankungen unterworfen. Wird aus Flusswasser Trinkwasser hergestellt, wird es auf durch einen natürlichen Boden versickert und anschliessend aus Grundwasserbrunnen gewonnen. Grundwasseranreicherung speichert Wasser im Untergrund und reinigt es auf natürliche Weise.

Die Flockung ist ein Prozess, der die Abtrennung von feinsten Partikeln aus dem Rohwasser unterstützt. Dieser Prozess wird vor allem bei der Oberflächenwasseraufbereitung eingesetzt. Viele der sehr kleinen Feststoffe können nicht durch Sedimentation aus den Rohwasser abgetrennt werden. Durch die Beigabe bestimmter Hilfsstoffe können sich die kleinen Feststoffe zu grösseren Aggregaten und Flocken zusammenballen und aus dem Wasser abgetrennt werden.

Als sogen. Netzschutz kann dem Wasser noch Chlordioxid als Desinfektionsmittel zugegeben werden. Geringe Restkonzentrationen von organischen Stoffen dienen Bakterien als Nährstoffe und können dazu führen, dass das Wasser im Netz von verkeimt wird.

Im sauerstoffarmen oder sauerstofffreien Grundwasser kann Eisen- und Mangan-Oxid, das sich im Grundwasserleiter befindet, durch biologische Prozesse zu zweiwertigem Fe2+ und Mn2+ reduziert werden. Kommt das Wasser wieder mit Sauerstoff in Kontakt, bildet sich schwerlösliches Eisen-III-oxid, welches das Trinkwasser gelblich verfärbt. Bei der Enteisenung und Entmanganisierung des Wassers wird das Wasser mit Sauerstoff belüftet, die sich bildenden Niederschläge anschliessend durch Zugabe von Flockungsmitteln geflockt. Die Flocken können anschliessend in einem Schnellsandfilter, der mit Vorteil als mehrschichtiger Raumfilter gestaltet ist, abgetrennt werden.

Enthält ein Wasser in Bezug auf das Gleichgewicht zwischen Kalk CaCO3 und Kohlensäure (Kohlendioxid, CO2) einen Überschuss an Säure (d.h. im Kontakt mit CaCO3 würde das Wasser noch Kalk auflösen können), so hat das Wasser die Tendenz, in Verteilleitungen aggressiv oder korrosiv zu sein. Die Entsäuerung geschieht zum Beispiel mit Zugabe von Hydroxiden sowie Soda.