Korporation Rothenburg: Rothenburg: Landwirtschaftszone

Messwerte 2025 für Rothenburg: Landwirtschaftszone

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Die aufgeführten Daten wurden vom Wasserversorger eingepflegt und nicht überprüft. Der SVGW übernimmt keine Gewähr für die hier publizierten Messwerte. Kontaktieren Sie bei Fragen oder Unstimmigkeiten direkt Ihre Wasserversorgung. Die entsprechenden Kontaktinformationen finden Sie im Reiter "Kontakt".

Allgemeine Beurteilung
Besonderes Wohn- und Landwirtschaftsgebiet ab Böltschi (obere Druckzone)

Mitteilung der Gemeinde Rain:
Chlorothalonil Metabolit R471811
Der Höchstwert für Chlorothalonil Metabolit R471811 wird überschritten. Erhöhte Werte von Chlorothalonil. Abbauprodukten im Trinkwasser. Chlorothalonil ist ein Pflanzenschutz mittel, welches ab dem Jahre 2020 verboten wurde. Da Chlorothalonil und seine Abbauprodukte (beispielsweise R471811) als möglicherweise krebserregend gelten, hat der Bund zur Gewährleistung des vorsorglichen Gesundheitsschutzes ab dem Jahr 2024 einen Höchstwert von 0.1 µg pro Liter für das Trinkwasser festgelegt. Bei den Laboruntersuchungen vom 23.05.2025 haben wir festgestellt, dass das Trinkwasser 0.21 µg pro Liter des Metaboliten R471811 enthielt und damit den Höchstwert überschritt. Bei der Nachkontrolle vom 23.06.2025 wurden folgende Werte ermittelt:Pumpwerk Tschueppis (Wasserlieferant WWZ Hochdorf) 0.40 µg/Liter Pumpwerk Schwarzlachen (Wasserlieferant AquaRegio) 0.020µg/Liter Eigenes Quellwasser (Gebiet Sage Römerswil) 0.038 µg/Liter.

Massnahmen der Wasserversorgung.
Die Wasserversorgung Rain hat zusammen mit den kantonalen Fachstellen die Situation analysiert und folgende Massnahmen ergriffen: Der Probenahmeplan wurde intensiviert und die Situation wird aktiv beobachtet. Wir sind mit dem Wasserlieferant Hochdorf (WWZ) in Kontakt betreffend den erhöhten Werten in ihrem Trinkwasser. Das Wasser vom Pumpwerk Tschueppis wird mit Wasser vom Pumpwerk Schwarzlachen gemischt. Es werden planerische Überlegungen gemacht, die Trinkwasserqualität durch einen Zusammenschluss oder regionaler Zusammenarbeit künftig sicherzustellen.

Kann ich das Rainer Wasser weiterhin trinken?
Ja, das Trinkwasser darf weiterhin konsumiert werden. Der gesetzliche Höchstwert ist nicht auf toxikologischer Basis, sondern aufgrund des Vorsorgeprinzips festgelegt. Hahnenwassertrinken ist in der Schweiz nach wie vor sicher.

Einzugsgebiet

Böltschi - Gemeindegrenze Wurmistrasse - Schroten Wegscheiden - Hirselen

PLZ-Gebiet

6023

Mikrobiologische Messwerte

Messungen Minimal Maximal Durchschnitt Median

Chemische Messwerte

Messungen Minimal Maximal Durchschnitt Median
Gesamthärte 15 13 °fH 32 °fH 22 °fH 22 °fH
Kalzium 15 45 mg/l 111 mg/l 60 mg/l 60 mg/l
Magnesium 15 6.5 mg/l 9.5 mg/l 7 mg/l 7 mg/l
Nitrat 15 2 mg/l 26 mg/l 10 mg/l 10 mg/l

Herkunft und Aufbereitung des Wassers

  • Bemerkungen zum Quellwasser

    Keine Bemerkung

  • Bemerkungen zum Grundwasser

    Keine Bemerkung

  • Bemerkungen zum Seewasser

    Keine Bemerkung

  • Bemerkung zum zugekauften Wasser

    Keine Bemerkung

Korporation Rothenburg: Alle Versorgungsgebiete

Der Wasserversorger "Korporation Rothenburg" versorgt die folgenden Gebiete mit Wasser:

Rothenburg: Landwirtschaftszone
PLZ: 6023
Rothenburg Wohngebiet - Gewerbe und Industriegebiet
PLZ: 6023
PLZ Gesamthärte
Rothenburg: Landwirtschaftszone 6023 22 °fH Messwerte
Rothenburg Wohngebiet - Gewerbe und Industriegebiet 6023 14 °fH Messwerte

Die Desinfektion ist das häufigste Aufbereitungsverfahren in der Wasserversorgung. Sie gewährleistet die Hygiene des Trinkwassers. Die Desinfektion hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, die über das Trinkwasser übertragen werden. Dazu müssen Krankheitserreger (Mikroorganismen: Protozooen, Bakterien, Viren) abgetötet werden. Das geschieht durch ultraviolette (UV-) Strahlung oder chemische Oxidationsmittel. In der Praxis der Schweizer Wasserversorgungen ist der Einsatz von chemischen Oxidationsmitteln wie O3 (Ozon), ClO2 (Chlordioxid) weit verbreitet. In kleinen Wasserversorgungen wird oft eine Behandlung mit UV eingesetzt.

Die Desinfektion ist das häufigste Aufbereitungsverfahren in der Wasserversorgung. Sie gewährleistet die Hygiene des Trinkwassers. Die Desinfektion hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, die über das Trinkwasser übertragen werden. Dazu müssen Krankheitserreger (Mikroorganismen: Protozooen, Bakterien, Viren) abgetötet werden.

Das geschieht durch ultraviolette (UV-) Strahlung oder chemische Oxidationsmittel. In der Praxis der Schweizer Wasserversorgungen ist der Einsatz von chemischen Oxidationsmitteln wie O3 (Ozon) oder auch ClO2 (Chlordioxid) weit verbreitet. In kleinen Wasserversorgungen wird hingegen oft eine Behandlung mit UV eingesetzt.

Die Desinfektion ist das häufigste Aufbereitungsverfahren in der Wasserversorgung. Sie gewährleistet die Hygiene des Trinkwassers. Die Desinfektion hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, die über das Trinkwasser übertragen werden. Dazu müssen Krankheitserreger (Mikroorganismen: Protozooen, Bakterien, Viren) abgetötet werden.

Das geschieht durch ultraviolette (UV-) Strahlung oder chemische Oxidationsmittel. In der Praxis der Schweizer Wasserversorgungen ist der Einsatz von chemischen Oxidationsmitteln wie O3 (Ozon) oder auch ClO2 (Chlordioxid) weit verbreitet. In kleinen Wasserversorgungen wird hingegen oft eine Behandlung mit UV eingesetzt.

Die Schnellfiltration hat die Aufgabe, Partikel aus dem Wasser abzutrennen indem das Wasser eine Quarzsandschicht durchfliesst. Die Fliessgeschwindigkeit ist mit mehreren Metern pro Stunde wesentlich schneller als bei den Langsamfiltern. Schnellfilter gibt es mit offenen Becken oder mit geschlossenen Kesseln. Bei der Reinigung werden sie mit Wasser und/oder Luft rückgespült.

Die Langsamfiltration ist ein Reinigungsverfahren, das sowohl partikuläre Stoffe und mikrobielle Keime als auch biologisch abbaubare Stoffe zurückhält. Das Reinigungsprinzip ist der natürlichen Reinigung im Boden nachempfunden. Langsamsandfilter werden mit feinerem Quarzsand als die Schnellfilter aufgebaut - dadurch ist die Durchflussgeschwindigkeit viel langsamer und der Platzbedarf entsprechend gross. Langsamsandfilter können bereits hygienisch einwandfreies und feststofffreies Wasser liefern.

Ultrafiltrations-Membranen können Wasser so fein filtern, das es am Ende praktisch feststofffrei ist. Bakterien, Parasiten und Viren werden nicht abgetötet, sondern vollständig vom Trinkwasser getrennt. Es wird als umweltfreundlichen Reinigung angesehen, die fast ganz ohne Einsatz von Chemikalien auskommt. Die eingesetzten Membranen sind feinste Filter und wirken wie Siebe, durch die das Wasser gepresst wird. Alle Inhaltsstoffe, die größer sind als die mikroskopisch kleinen Poren, werden zurückbehalten und ausgeschieden. Man unterscheidet zwischen Mikro-, Ultra- und Nanofiltration.

Mit der Aktivkohlefiltration werden gelöste, organische Verbindungen aus dem Wasser abgetrennt, indem diese an der Oberfläche der Aktivkohle adsorbiert werden. Aktivkohle oder aktivierte Kohle wird hergestellt, indem z.B. Anthrazit oder Holzkohle bei hoher Temperatur mit Wasserdampf behandelt wird. Dadurch entstehen mikroskopischen Poren mit einer grossen inneren Oberfläche. Daran können nun organische Stoffe (wie zum Beispiel Pflanzenschutzmittel u.a. mehr) anlagern können. Somit können diese Stoffe zusammen mit der Aktivkohle aus dem Wasser entfernt werden.

Flusswasser ist in der Regel starken Qualitätsschwankungen unterworfen. Wird aus Flusswasser Trinkwasser hergestellt, wird es auf durch einen natürlichen Boden versickert und anschliessend aus Grundwasserbrunnen gewonnen. Grundwasseranreicherung speichert Wasser im Untergrund und reinigt es auf natürliche Weise.

Die Flockung ist ein Prozess, der die Abtrennung von feinsten Partikeln aus dem Rohwasser unterstützt. Dieser Prozess wird vor allem bei der Oberflächenwasseraufbereitung eingesetzt. Viele der sehr kleinen Feststoffe können nicht durch Sedimentation aus den Rohwasser abgetrennt werden. Durch die Beigabe bestimmter Hilfsstoffe können sich die kleinen Feststoffe zu grösseren Aggregaten und Flocken zusammenballen und aus dem Wasser abgetrennt werden.

Als sogen. Netzschutz kann dem Wasser noch Chlordioxid als Desinfektionsmittel zugegeben werden. Geringe Restkonzentrationen von organischen Stoffen dienen Bakterien als Nährstoffe und können dazu führen, dass das Wasser im Netz von verkeimt wird.

Im sauerstoffarmen oder sauerstofffreien Grundwasser kann Eisen- und Mangan-Oxid, das sich im Grundwasserleiter befindet, durch biologische Prozesse zu zweiwertigem Fe2+ und Mn2+ reduziert werden. Kommt das Wasser wieder mit Sauerstoff in Kontakt, bildet sich schwerlösliches Eisen-III-oxid, welches das Trinkwasser gelblich verfärbt. Bei der Enteisenung und Entmanganisierung des Wassers wird das Wasser mit Sauerstoff belüftet, die sich bildenden Niederschläge anschliessend durch Zugabe von Flockungsmitteln geflockt. Die Flocken können anschliessend in einem Schnellsandfilter, der mit Vorteil als mehrschichtiger Raumfilter gestaltet ist, abgetrennt werden.

Enthält ein Wasser in Bezug auf das Gleichgewicht zwischen Kalk CaCO3 und Kohlensäure (Kohlendioxid, CO2) einen Überschuss an Säure (d.h. im Kontakt mit CaCO3 würde das Wasser noch Kalk auflösen können), so hat das Wasser die Tendenz, in Verteilleitungen aggressiv oder korrosiv zu sein. Die Entsäuerung geschieht zum Beispiel mit Zugabe von Hydroxiden sowie Soda.