Wasserversorgung Oberglatt: Oberglatt Obere Druckzone

Messwerte 2025 für Oberglatt Obere Druckzone

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Die aufgeführten Daten wurden vom Wasserversorger eingepflegt und nicht überprüft. Der SVGW übernimmt keine Gewähr für die hier publizierten Messwerte. Kontaktieren Sie bei Fragen oder Unstimmigkeiten direkt Ihre Wasserversorgung. Die entsprechenden Kontaktinformationen finden Sie im Reiter "Kontakt".

Allgemeine Beurteilung

WASSERVERSORGUNG

Informationen zum Trinkwasser

Die revidierte Lebensmittelgesetzgebung verpflichtet die Wasserversorgungen, ihre Konsumenten über die Qualität des Trinkwassers zu informieren. Im Jahr 2025 wurden durch das Kantonale Labor verschiedene Trinkwasserproben an diversen Orten durchgeführt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.trinkwasser.ch.

Untersuchungsbericht 2025

Versorgte Einwohner

7'606

Hygienische Beurteilung

Die mikrobiologischen Proben lagen alle innerhalb der gesetzlichen Vorschriften. Das Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei. Die unten folgenden Angaben sind Durchschnittswerte von mehreren Proberesultaten.

Chemische Beurteilung

Gesamthärte Niederdruckzone 22.81 °fH
Gesamthärte Obere Druckzone 19.20 °fH
Beachten Sie bitte die entsprechende Waschmitteldosierung
Nitratgehalt Niederdruckzone 6.84 mg/l
Nitratgehalt Obere Druckzone 4.08 mg/l
Der Höchstwert liegt bei 15.5 mg/l Trinkwasser
Das Trinkwasser in Oberglatt stammt aus verschiedener Herkunft. Aus diesem Grund können Gesamthärte und Nitratgehalt zeitlich und örtlich schwanken.
Das Trinkwasser erfüllt die chemischen Anforderungen gemäss der Lebensmittelgesetzgebung.

Herkunft des Wassers

Quellwasser 2.23 %
Grundwasser 11.27 %
Fremdwasser zugekauft von GWF 86.5 %

Behandlung des Wassers

Das Quellwasser wird mittels einer UV-Anlage behandelt.

Besonderes

Das Oberglatter Trinkwasser hat eine Temperatur von ca. 12.95°C (Durchschnittswert)
Im vergangenen Jahr waren keine nennenswerte Lieferunterbrüche zu vermerken.

Anzahl Rohrbrüche 2025, Hauszuleitung: 4

Anzahl Rohrbrüche 2025, Hauptleitungen: 2

Chlorothalonil

Das Trinkwasser in Oberglatt kommt aus mehreren Bezugsquellen. Einerseits fliesst aufbereitetes Seewasser direkt in die obere Druckzone sowie in die Reservoire. Die Reservoire speisen anschliessend die Niederdruckzone. Die Beprobungen zeigen, dass dieses Wasser generell unter dem Grenzwert von 0,1 μg/l liegt. Andererseits bezieht die Wasserversorgung Oberglatt Wasser aus dem Pumpwerk Hofstetten, welches in die Niederdruckzone eingespeist wird sowie die Reservoire befüllt. Dieses Wasser überschreitet den Grenzwert von 0.1 μg/l. Der Durchschnittswert im letzten Jahr lag bei rund 0.2 μg/l. Da das Wasser in den Reservoirs noch mit Seewasser gemischt wird, fallen die Werte im Trinkwassernetz entsprechend geringer aus. Die Gemeinde hält die Durchmischung auf dem höchst möglichen Volumen und kann den Wert mehrheitlich unter dem Grenzwert von 0,1 μg/l halten. Eine noch höhere Durchmischung ist aufgrund der Infrastruktur momentan nicht möglich. Mit Anpassungen bis Ende des dritten Quartals 2026 sollte dann ein noch höherer Bezug des Seewassers möglich sein.

Proben Chlorothalonil 2025

Von den im Jahr 2025 getätigten vier Proben lagen alle unter dem Grenzwert.

Es kann je nach Wasserverbrauch nicht garantiert werden, dass der Wert von 0.1 µg/l stets eingehalten werden kann.

Weitere Auskünfte

Wasserversorgung Oberglatt, Rümlangstrasse 8, 8154 Oberglatt,
Tel. 044 852 37 77 (auch Pikettnummer)


Auf der Internetseite http://www.trinkwasser.ch werden die Daten des Oberglatter Trinkwassers laufend nachgetragen. Dort sind auch genauere Angaben über die chemische Zusammensetzung des Wassers ersichtlich.

Einzugsgebiet

Region Asp, Hofstetten und Hasliberg

PLZ-Gebiet

8154

Mikrobiologische Messwerte

Messungen Minimal Maximal Durchschnitt Median
Aerobe mesophile Keime 6 8 KBE/ml 95 KBE/ml 39.17 KBE/ml 30.5 KBE/ml
Enterokokken 6 0 KBE/100ml 0 KBE/100ml 0 KBE/100ml 0 KBE/100ml
E.coli 6 0 KBE/100ml 0 KBE/100ml 0 KBE/100ml 0 KBE/100ml

Chemische Messwerte

Messungen Minimal Maximal Durchschnitt Median
Gesamthärte 6 17.1 °fH 21.2 °fH 19.2 °fH 18.95 °fH
Kalzium 6 53.9 mg/l 64 mg/l 58.5 mg/l 57.7 mg/l
Magnesium 6 8.9 mg/l 13.1 mg/l 11.15 mg/l 11 mg/l
Nitrat 6 4 mg/l 4.8 mg/l 4.08 mg/l 4.1 mg/l

Herkunft und Aufbereitung des Wassers

  • Bemerkungen zum Quellwasser

    Keine Bemerkung

  • Bemerkungen zum Grundwasser

    Keine Bemerkung

  • Bemerkungen zum Seewasser

    Keine Bemerkung

  • Bemerkung zum zugekauften Wasser

    Keine Bemerkung

Wasserversorgung Oberglatt: Alle Versorgungsgebiete

Der Wasserversorger "Wasserversorgung Oberglatt" versorgt die folgenden Gebiete mit Wasser:

Oberglatt Niederdruckzone
PLZ: 8154
Oberglatt Obere Druckzone
PLZ: 8154
PLZ Gesamthärte
Oberglatt Niederdruckzone 8154 22.81 °fH Messwerte
Oberglatt Obere Druckzone 8154 19.2 °fH Messwerte

Die Desinfektion ist das häufigste Aufbereitungsverfahren in der Wasserversorgung. Sie gewährleistet die Hygiene des Trinkwassers. Die Desinfektion hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, die über das Trinkwasser übertragen werden. Dazu müssen Krankheitserreger (Mikroorganismen: Protozooen, Bakterien, Viren) abgetötet werden. Das geschieht durch ultraviolette (UV-) Strahlung oder chemische Oxidationsmittel. In der Praxis der Schweizer Wasserversorgungen ist der Einsatz von chemischen Oxidationsmitteln wie O3 (Ozon), ClO2 (Chlordioxid) weit verbreitet. In kleinen Wasserversorgungen wird oft eine Behandlung mit UV eingesetzt.

Die Desinfektion ist das häufigste Aufbereitungsverfahren in der Wasserversorgung. Sie gewährleistet die Hygiene des Trinkwassers. Die Desinfektion hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, die über das Trinkwasser übertragen werden. Dazu müssen Krankheitserreger (Mikroorganismen: Protozooen, Bakterien, Viren) abgetötet werden.

Das geschieht durch ultraviolette (UV-) Strahlung oder chemische Oxidationsmittel. In der Praxis der Schweizer Wasserversorgungen ist der Einsatz von chemischen Oxidationsmitteln wie O3 (Ozon) oder auch ClO2 (Chlordioxid) weit verbreitet. In kleinen Wasserversorgungen wird hingegen oft eine Behandlung mit UV eingesetzt.

Die Desinfektion ist das häufigste Aufbereitungsverfahren in der Wasserversorgung. Sie gewährleistet die Hygiene des Trinkwassers. Die Desinfektion hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, die über das Trinkwasser übertragen werden. Dazu müssen Krankheitserreger (Mikroorganismen: Protozooen, Bakterien, Viren) abgetötet werden.

Das geschieht durch ultraviolette (UV-) Strahlung oder chemische Oxidationsmittel. In der Praxis der Schweizer Wasserversorgungen ist der Einsatz von chemischen Oxidationsmitteln wie O3 (Ozon) oder auch ClO2 (Chlordioxid) weit verbreitet. In kleinen Wasserversorgungen wird hingegen oft eine Behandlung mit UV eingesetzt.

Die Schnellfiltration hat die Aufgabe, Partikel aus dem Wasser abzutrennen indem das Wasser eine Quarzsandschicht durchfliesst. Die Fliessgeschwindigkeit ist mit mehreren Metern pro Stunde wesentlich schneller als bei den Langsamfiltern. Schnellfilter gibt es mit offenen Becken oder mit geschlossenen Kesseln. Bei der Reinigung werden sie mit Wasser und/oder Luft rückgespült.

Die Langsamfiltration ist ein Reinigungsverfahren, das sowohl partikuläre Stoffe und mikrobielle Keime als auch biologisch abbaubare Stoffe zurückhält. Das Reinigungsprinzip ist der natürlichen Reinigung im Boden nachempfunden. Langsamsandfilter werden mit feinerem Quarzsand als die Schnellfilter aufgebaut - dadurch ist die Durchflussgeschwindigkeit viel langsamer und der Platzbedarf entsprechend gross. Langsamsandfilter können bereits hygienisch einwandfreies und feststofffreies Wasser liefern.

Ultrafiltrations-Membranen können Wasser so fein filtern, das es am Ende praktisch feststofffrei ist. Bakterien, Parasiten und Viren werden nicht abgetötet, sondern vollständig vom Trinkwasser getrennt. Es wird als umweltfreundlichen Reinigung angesehen, die fast ganz ohne Einsatz von Chemikalien auskommt. Die eingesetzten Membranen sind feinste Filter und wirken wie Siebe, durch die das Wasser gepresst wird. Alle Inhaltsstoffe, die größer sind als die mikroskopisch kleinen Poren, werden zurückbehalten und ausgeschieden. Man unterscheidet zwischen Mikro-, Ultra- und Nanofiltration.

Mit der Aktivkohlefiltration werden gelöste, organische Verbindungen aus dem Wasser abgetrennt, indem diese an der Oberfläche der Aktivkohle adsorbiert werden. Aktivkohle oder aktivierte Kohle wird hergestellt, indem z.B. Anthrazit oder Holzkohle bei hoher Temperatur mit Wasserdampf behandelt wird. Dadurch entstehen mikroskopischen Poren mit einer grossen inneren Oberfläche. Daran können nun organische Stoffe (wie zum Beispiel Pflanzenschutzmittel u.a. mehr) anlagern können. Somit können diese Stoffe zusammen mit der Aktivkohle aus dem Wasser entfernt werden.

Flusswasser ist in der Regel starken Qualitätsschwankungen unterworfen. Wird aus Flusswasser Trinkwasser hergestellt, wird es auf durch einen natürlichen Boden versickert und anschliessend aus Grundwasserbrunnen gewonnen. Grundwasseranreicherung speichert Wasser im Untergrund und reinigt es auf natürliche Weise.

Die Flockung ist ein Prozess, der die Abtrennung von feinsten Partikeln aus dem Rohwasser unterstützt. Dieser Prozess wird vor allem bei der Oberflächenwasseraufbereitung eingesetzt. Viele der sehr kleinen Feststoffe können nicht durch Sedimentation aus den Rohwasser abgetrennt werden. Durch die Beigabe bestimmter Hilfsstoffe können sich die kleinen Feststoffe zu grösseren Aggregaten und Flocken zusammenballen und aus dem Wasser abgetrennt werden.

Als sogen. Netzschutz kann dem Wasser noch Chlordioxid als Desinfektionsmittel zugegeben werden. Geringe Restkonzentrationen von organischen Stoffen dienen Bakterien als Nährstoffe und können dazu führen, dass das Wasser im Netz von verkeimt wird.

Im sauerstoffarmen oder sauerstofffreien Grundwasser kann Eisen- und Mangan-Oxid, das sich im Grundwasserleiter befindet, durch biologische Prozesse zu zweiwertigem Fe2+ und Mn2+ reduziert werden. Kommt das Wasser wieder mit Sauerstoff in Kontakt, bildet sich schwerlösliches Eisen-III-oxid, welches das Trinkwasser gelblich verfärbt. Bei der Enteisenung und Entmanganisierung des Wassers wird das Wasser mit Sauerstoff belüftet, die sich bildenden Niederschläge anschliessend durch Zugabe von Flockungsmitteln geflockt. Die Flocken können anschliessend in einem Schnellsandfilter, der mit Vorteil als mehrschichtiger Raumfilter gestaltet ist, abgetrennt werden.

Enthält ein Wasser in Bezug auf das Gleichgewicht zwischen Kalk CaCO3 und Kohlensäure (Kohlendioxid, CO2) einen Überschuss an Säure (d.h. im Kontakt mit CaCO3 würde das Wasser noch Kalk auflösen können), so hat das Wasser die Tendenz, in Verteilleitungen aggressiv oder korrosiv zu sein. Die Entsäuerung geschieht zum Beispiel mit Zugabe von Hydroxiden sowie Soda.