Wasserversorgung Frenkendorf

Wasserversorgung Frenkendorf

Habitants desservis: 6733
Zones de couverture: 1

Versorgungsstruktur

In einem hydraulischen Schema (s. Beilage) sind die massgebenden Anlageteile der Wasserversorgung Frenkendorf sowie der betroffenen Nachbarversorgungen höhengerecht dargestellt. Die Zonen sind dabei abhängig von der unteren und oberen Begrenzung des Hauptversorgungsgebietes eingetragen, womit die minimalen und maximalen statischen Druckverhältnisse auf Grund der jeweiligen Reservoirhöhen ersichtlich sind. Mit den entsprechenden Symbolen für Pumpwerke, Motorklappen usw. sind die möglichen (gegenseitigen) Fliessverhältnisse zwischen den einzelnen Zonen bzw. Netzteilen ersichtlich.

Bei den gelb/orange dargestellten Nachbarversorgungen sind nur die wichtigsten Anlageteile dargestellt, da insbesondere weiterführende Netzverbindungen mit anderen Versorgungen kaum mehr darstellbar sind.

In Absprache mit der Wasserversorgung Frenkendorf wird auf eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Anlageteile verzichtet, die für die Bilanzierung erforderlichen Förderleistungen und Speichervolumen werden im Folgenden erläutert. 

Bei den Quellen sind diverse Abklärungen als separate Aufträge im Gange. Ansonsten kann festgestellt werden, dass die Anlagen generell in einem guten Zustand sind und kein spezieller Handlungsbedarf besteht.

Auch der Inspektionsbericht des Amtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen ALV vom 29.09.2021 weist bezüglich den Bauwerken keinen Handlungsbedarf aus. Es wurde lediglich für die Quellen ein Konzept für die zukünftige Wasserbeschaffung und Nutzung verlangt, was zwischenzeitlich in die Wege geleitet wurde. 

Im Grundwasserpumpwerk Wanne sind zertifizierte UV-Anlagen mit Trübungsüberwachung eingebaut. Zusätzlich wird noch Chlor als Netzschutz zudosiert. Das kantonale Laboratorium empfiehlt abzuklären, ob und wie auf den Chlornetzschutz verzichtet werden kann. Die regelmässig durchgeführten Wasserproben zeigen keine Probleme.

Die Betriebswarte befindet sich in einem separaten Raum im Gebäude der Gemeindeverwaltung. Von dort aus kann die gesamte Versorgung überwacht und gesteuert werden. Die im Jahr 2015 erneuerte Rittmeyer-Anlage liefert aussagekräftige Werte.