Wasserkorporation Waldkirch
Wasserkorporation Waldkirch
Habitants desservis: 2200
Zones de couverture: 1
Die Wasserkorporation Waldkirch ist seit 1987 ausschliesslich für den Betrieb und Unterhalt der Wasserversorgung zuständig.
Wasserkorporation Waldkirch
Das Vorhandensein von quantitativ und qualitativ genügendem Trink- und Brauchwasser war von jeher die wichtigste Grundbedingung für den Bau von Siedlungen. Entweder wurden Quellen zu laufenden Brunnen geleitet oder es entstanden Ziehbrunnen. Das mühsame Wasserholen bei den Brunnen war während Jahrhunderten Teil der täglichen Arbeit im Haushalt. Die öffentlichen Brunnen wurden gemeinsam unterhalten und es entstanden deshalb bereits im 9. und 10. Jahrhundert Brunnengenossenschaften. In Waldkirch waren es die Hofjünger, welche nebst den Wegen und Brücken auch die Brunnen zu unterhalten hatten und für "Tüchel" und Brunnentrog das nötige Holz lieferten. Eine erste Erwähnung einer Brunnengenossenschaft, betrieben durch die "Hofgut" (Hofjüngerkorporation), geht auf das Jahr 1748 zurück, als ein "Brunnenbuch" (Rechnungsaufzeichnung) eingeführt wurde, in welchem Einnahmen aus den Holzlieferungen sowie Beiträge von "Hinterlassen" an Dorfbrunnen und Ausgaben für den Schreiberlohn, Zahlungen für Brunnentrog (an Ignaz Zwicker), Teuchelzwingen, Bohrerlohn, Teuchellager sowie der Lohn für den Brunnenvogt (Lothar Gauss) für das Teuchellegen aufgeführt sind. Ab 1754 amtete Anton Ledergerber; Schuhmacher, als neuer Brunnenvogt.